Vielfältiges Nord-Süd-Austauschprogramm

Der SCI Schweiz bietet Kurz- und Langzeiteinsätze im Rahmen des Nord-Süd-Austauschs an. Es gelten für beide Einsatzarten die gleichen Teilnahmebedingungen.

Die aktuellen Einsatzmöglichkeiten findest du:

Mangkang: Workcamp in Indonesien

Thema: Umwelt
Einsatzort: Zentraljava, 1h von Semarang entfernt
Dauer: Zwei Wochen
Anzahl der Freiwilligen: 12
Sprache: Englisch

Die Partnerorganisation IIWC Indonesien organisiert regelmässig Kurzzeiteinsätze in diesem Projekt. Es hat zum Ziel die Küste im Norden von Java, in Mangkang, zu bewahren. Die Küste wird durch das Meer, übermässiges Roden der Mangroven und durch Flusserosion zerstört. Das Projekt wird gemeinsam mit einer lokal tätigen NGO durchgeführt.

Die Freiwilligen pflanzen Mangroven und andere Bäume am Strand. Daneben nehmen sie an Aktivitäten zur Umweltsensibilisierung für die lokale Gemeinschaft teil und machen bei Kampagnen im Stadtzentrum mit. Die Aktivitäten der internationalen Freiwilligen haben zum Ziel das Küstenschutzprojekt zu unterstützen und die lokale Bevölkerung, Fischer und Studierende zu sensibilisieren und zu motivieren die Umwelt und so ihre Zukunft zu schützen.

Die Freiwilligen wohnen in einem Volunteer House, sie kochen selbst und organisieren den Alltag selbstständig. Sie müssen mit sehr heissem Klima und sehr einfachen Lebensbedingungen in einer ärmeren Gegend umgehen können. Sie sollen Initiative zeigen und Ideen für Sensibilisierungsspiele mit Kindern aber auch Erwachsenen mitbringen.
Hier ein ausführlicher Bericht einer Freiwilligen, die am Mangkang Workcamp teilgenommen hat.

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Als Langzeitfreiwillige Lehrpersonen in Togo unterstützen

Thema: Nord-Süd
Einsatzort: Kloto und Agou
Dauer: Mindestens 1 Monat, zw. Jan und Sept.
Bewerbung: Entscheid bis 2 Wochen nach Anmeldung.
Plätze: 2
Sprachen: Französisch

Der Verein ASTOVOT (Association Togolaise de Volontaires au Travail) möchte mit diesem Langzeiteinsatz einen Beitrag zur Verbesserung der Schulbildung in Togo leisten. Die Schulklassen sind oft zu gross und es gibt zu wenige Lehrerinnen und Lehrer. Deshalb schneiden die Schülerinnen und Schüler oft schlecht ab in den Schlussprüfungen.
Das Projekt hat zum Ziel die Schülerinnen und Schülern beim Lernen zu unterstützen, ergänzenden Unterricht zu bieten und neue Lernmethoden für die Prüfungsvorbereitung einzubringen, um so längerfristig die Erfolgsquote der Schülerinnen und Schüler bei den Prüfungen zu verbessern.

Die Langzeitfreiwilligen machen zuerst ein Praktikum mit einer Lehrerin oder einem Lehrer um das Bildungssystem des Landes kennenzulernen und die Lehrerin oder den Lehrer bei der Arbeit zu unterstützen. Dann können die Freiwilligen selbst Stunden vorbereiten und Nachhilfestunden sowie Zusatzunterricht für die Schülerinnen und Schüler der Primar und Sekundarstufe durchführen. Die Freiwilligen unterstützen die Lehrerinnen und Lehrer auch bei der Korrektur von Hausaufgaben und machen Prüfungskontrollen. Sie können auch ausserschulische Aktivitäten anbieten: Zeichnen, Theater sowie englische, deutsche oder französische Lesestunden.

Ein Einsatz ist in folgenden Fachbereichen möglich: Französisch, Englisch, Deutsch, Mathematik, Physik, Kunst, Sport. Es gibt auch die Möglichkeit blinde Schülerinnen und Schüler zu unterstützen, sowie ausserschulische Aktivitäten anzubieten.

Für diesen Langzeiteinsatz werden qualifizierte Freiwillige gesucht: für die Primarschule mit Primarlehrerausbildung, für die Mittelstufe mit einem Bachelor- und für das Gymnasium mit einem Masterabschluss. Für die Unterstützung der blinden sind Braille-Schriftkenntnisse erwünscht.

Die Freiwilligen leben in Gastfamilien vor Ort.

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