Ein Wochenende der Verbindung: Zwischen Ziegen, Acro-Yoga und neuen Freundschaften

Ein idyllisch gelegener Hof mit Ziegen, Pferden, Hühnern, Hasen und einer Katze, das ist der “Treffpunkt Tschüdanga” in Salgesch. Seit einigen Jahren organisiert der SCI hier in Zusammenarbeit mit der Theaterpädagogin und Künstlerin Jennifer ein “Interkulturelles Wochenende” mit abwechslungsreichen Aktivitäten, Natur- und Tierbegegnungen, gemeinsamem Kochen, spielen und tanzen. Abir und Nimal waren Kordinator:innen der letzten Ausgabe und schauen zurück.

Valentin als Freiwilliger in Uganda

Wir, Abir und Nimal vom SCI Schweiz, sind beide zum ersten Mal da und absolut begeistert. Die riesigen Capra Grigia Ziegen sind bestaunenswert, aber auch die Natur im Schutzgebiet Pfynwald, wo sich der Treffpunkt Tschüdanga befindet. Wir erhalten einen Rundgang durch den Hof mit Aussenküche, Ställen und einem Wohnwagen im Garten, wo wir uns einrichten. Als die Weekend-Teilnehmer:innen ankommen haben wir bereits fertiggekocht. Es gibt ein Chili sin Carne mit Bulgur und Salat.

Die meisten Teilnehmer:innen sind bereits zum zweiten oder dritten Mal mit dabei. sie kennen sich und freuen sich jedes Jahr aufs Weekend. Dieses Jahr sind 7 Jugendliche von AJAM (Association jurassienne d’accueil des migrants) dabei und 8 Jugendliche aus der Region. Der erste Tag ist vor allem dem Ankommen und Kennenlernen gewidmet. schnell entsteht eine Atmosphäre voller Vorfreude und Neugier auf das gemeinsame Wochenende.

Am nächsten Tag stehen verschiedene Aktivitäten und Workshops auf dem Programm. Die Teilnehmer:innen werden in drei Gruppen aufgeteilt und besuchen im Verlauf des Tages drei unterschiedliche Workshops.Ein Workshop wird von Jennifer geleitet. Im Zentrum stehen Biodiversität und natürliche Ressourcen. Durch Reflexionsübungen und ein interaktives Spiel setzen wir uns damit auseinander, wie eng Ökosysteme miteinander verbunden sind und wie Veränderungen in einem Teil eines Systems Auswirkungen auf das Ganze haben können.

Ein weiterer Workshop wird von Carina Pousaz geleitet. Sie führt uns in die Luftakrobatik mit Vertikaltüchern ein. Das ist herausfordernd, aber auch sehr bereichernd. Wir können neue Fähigkeiten entdecken und gleichzeitig mehr über unsere Körper und ihre Möglichkeiten erfahren.

Valentin als Freiwilliger in Uganda
Valentin als Freiwilliger in Uganda
Valentin als Freiwilliger Lehrer in Uganda

Am dritten Workshop geht es um Heilpflanzen und ihre Eigenschaften. Wir lernen, wie verschiedene Kräuter verwendet werden können, und stellen anschliessend unseren eigenen natürlichen Balsam her. Dafür verwenden wir Kräuter aus dem Garten, Kokosöl und Bienenwachs. Sobald der Balsam fertig ist, füllen wir ihn in kleine Dosen und dekorieren diese, um sie als Erinnerung mit nach Hause zu nehmen.

Neben den Workshops gibt es auch viel Zeit zum Entspannen und Zusammensein. In der freien Zeit lesen einige in der Sonne, andere spielen Badminton oder Volleyball, baden im nahegelegenen Fluss oder verbringen den Abend mit Spielen und Gesprächen.

Am letzten Tag kommen nach dem Frühstück alle Teilnehmer:innen noch einmal zusammen. Nach einem Aufwärmen und gemeinsamen Dehnen lernen und üben wir Bewegungen aus dem Acro Yoga. Zum Abschluss teilen wir ein letztes gemeinsames Essen, bevor wir uns voneinander verabschieden.

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